Der Senf wurde als Würze von Fleischspeisen schon in der Völkerwanderungszeit verwendet. "Den Senf dazu geben" wurde zunächst in der Bedeutung gebraucht: "Durch Witze und Derbheiten ein Gespräch würzen", dann "das schärfste Wort dazu sagen", und schließlich erhielt es einen verächtlichen Sinn. (nach Heinrich Raab: Deutsche Redewendungen, Wien 1981)

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Drauf gespuckt - 0:3 verloren!

Jetzt hat der Bundestrainer Yogi Löw auch seine erste harte Niederlage erlitten. Wieder dürfen die 80 Millionen Bundestrainer in Deutschland diskutieren, ob Löw der richtige ist und behaupten, dass sie es voraus gesehen haben. Die positiv denkenden Menschen werden ebenso viele Vorteile und Chancen aus dem Spiel ziehen. Widerlich dagegen die Tatsache, die man auf dem Bildschirm mit ansehen musste. Diese Spuckerei der Spieler auf die Grünfläche! Wenn man Millionen verdient, dann darf man natürlich rumspucken wie einem der Speichel gerade im Mund zusammen läuft. Da saut man sich auch gerne beim Sturz von oben bis unten mit der DNA anderer Leute ein.
Ansonsten moderierte im Studio Johannes B. Kerner das Spiel, der in seiner Talkshow sich von Eva Herman verabschiedete, weil er sich für seine anderen Gäste entschieden hatte. Diesmal verließen die Zuschauer vorzeitig das Stadion und Kerner blieb auf den nichtssagenden Nationalspielern hängen.